Für Eckernförde

Eckernförde

Basisdaten:

Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Fläche: 18,39  km²
Einwohner: 22.915 (2007)
Gewerbe: 212 (2008)
Niedergelassene Ärzte: 62 (2008)

Quellen: Statistikamt Nord und GelbeSeiten

Eckernförde ist eine über 700 Jahre alte Stadt in Schleswig-Holstein, die etwa 25 Kilometer nordnordwestlich der Landeshauptstadt Kiel liegt. Der Ort ist an der Ostsee am Ende der Eckernförder Bucht.

1302 wurde die Stadt erstmals zweifelsfrei als Stadt erwähnt. Im 18. Jahrhundert erlebte die Stadt einen ersten wirtschaftlichen Aufschwung als Fischereihafen und Industriestandort. Mit der Lostrennung von der dänischen Monarchie und dem Anschluss an Preußen im Jahre 1864 büßte Eckernförde jedoch den größten Teil seines Handels ein. Immer stärker geriet es in den Schatten des sich rasant entwickelnden Marinestandorts Kiel.

Mit der Gründung des Seebades 1831 im später eingemeindeten Fischerort Borby beginnt die touristische Tradition Eckernfördes, wobei die Fischerei aufgrund des gut gelegenen Hafens noch lange bis ins 20. Jahrhundert ein wichtiger Wirtschaftsfaktor blieb. Vor allem Räuchereibetriebe machten die Stadt weithin bekannt, obwohl die Sprotten bis heute vor allem mit der südlichen Nachbarstadt Kiel verbunden werden. Die Kieler Sprotten erhielten ihren Namen nur, weil sie im 19. Jahrhundert bei der Verfrachtung den Frachtstempel des Kieler Bahnhofs erhielten.

Die beschauliche Altstadt mit ihren engen Gassen und restaurierten Fischerhäuschen liegt zwischen Hafen und Strand. Das Museum Eckernförde im über 500-jährigen "Alten Rathaus" gibt einen Einblick in die Stadtgeschichte. Der angrenzende Rathausmarkt bietet eine historische Kulisse für Wochenmarkt und andere Veranstaltungen.

Eckernförde ist außerdem eine mehrsprachige Stadt: Neben der Amtssprache Hochdeutsch werden umgangssprachlich auch Dänisch und Plattdeutsch gesprochen.


Quellen für Text und Bild: wikipedia

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